Julia Stemberger

(c) Miriam Knickriem

Biographie

Geboren in Wien, wurde Julia Stemberger im Alter von 19 Jahren mit ihrem Kinodebüt „Herzklopfen“ (1984) bekannt. Bald danach folgten Theaterengagements, darunter „Der Bauer als Millionär“ bei den Salzburger Festspielen (Regie: Jürgen Flimm), „Der Schwierige“ (Regie: Jürgen Flimm), 1988 das Burgtheaterdebüt in „Der Kaufmann von Venedig“ (Regie: Peter Zadek), 1998/90 ebendort Desdemona in George Taboris Regie von „Otello“, „Antonius und Cleopatra“ bei den Salzburger Festspielen (Regie: Peter Stein), Eliza in „My fair Lady“ an der Wiener Volksoper sowie Engagements an zahlreichen weiteren Bühnen in München und Wien sowie am Thalia Theater im Hamburg. Julia Stemberger ist auch regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter etwa „Der König von St. Pauli“ 1998, „Eine Liebe in Afrika“ 2002, „Meine schöne Tochter“ 2004. 1999 bis2005 hatte sie mit dem Musiker Christian Altenburger die künstlerische Leitung der Mondseetage inne. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Französischen Darstellerpreis, die Romy sowie den Goldenen Löwen. 2008 war sie in der Familienproduktion „Mikado“ in Wien zu sehen. Ebenso 2008 war die 13-teilige ARD-Serie „Die Stein“ zu sehen, in der Julia Stemberger die Hauptrolle der engagierten Lehrerin Stein spielt, eine zweite Staffel folgte 2010.
2009/2010 erhielt sie ein Engagement am  Renaissance-Theater Berlin und drehte „Schatten der Erinnerung“ für die ARD. Sie spielte „Jeanne D´ Arc“ von Arthur Honegger am Gärtnerplatz Theater München und drehte 2013 für das ZDF in Australien und den Arabischen Emiraten. 2014 war sie im Berliner Schlossparktheater als Queen in „The Kings Speech“ zu sehen, und ab April 2014 in „Die Schüsse von Sarajevo“ unter der Regie von Herbert Föttinger an der Josefstadt in Wien. Ab2016 war sie in der Erfolgsserie „Vorstadtweiber“ als Sylvia zu sehen, drehte für die ARD-Serie „Bozen Krimi“ als Charlotte Keller, im November folgte die Premiere der Familienproduktion „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“ im Musikverein Wien. 2017 dreht sie mit dem Regisseur Robert Dornhelm den historischen Zweiteiler „Maria Theresia“, ebenfalls 2017 folgte „Terror“ an den Kammerspielen Wien.
2018 drehte sie „M-eine Stadt sucht einen Mörder“ unter der Regie von Herbert Schalko, spielte in „Cella“ unter der Regie von Michael Gampe und an der Josefstadt Wien unter Joseph Köpplinger die Zufriedenheit in Raimunds „Bauer als Millionär“. 2019 spielte sie unter der Regie von Beverly Blankenship in „Ein Sommer auf dem Lande“ von Arthur Schnitzler, im Herbst folgten Dreharbeiten für „Schnell ermittelt“ in der Regie von Gerald Liegel. 2020 gestaltete sie einen Abend mit Franzobelund drehte „Ein Sommer in Südtirol“ mit Harald Krassnitzer in der Regie von Karola Meeder. 2021 folgte der Kinofilm „Schächten“ unter der Regie von Thomas Roth und ab April „Sisi“, ein Sechsteiler unter der Regie von Sven Bohse, darüber hinaus trat sie in „Kaddish“ von Leonhard Bernstein im Konzerthaus Wien auf (Dirigat: Marin Alsop).
2022 gestaltete sie eine Ferdinand von Schirach-Lesung mit Musik im Musikverein Wien und trat bei „100 Jahre Kreisler & Bronner“ im Konzerthaus Wien auf, es folgten die 2. Staffel von „Sisi“ mit Dreharbeiten in Lettland und Litauen, eine 3. Staffel ist für2023 geplant. Mit zahlreiche Lesungen, vorwiegend mit Musik, tritt sie regelmäßig bei Festivals in Deutschland und Österreich auf.
Seit 2008ist Julia Stemberger ein gern gesehener Gast bei den Festspielen Reichenau, so war sie u. a. in den „Wahlverwandtschaften“, als Marschallin im „Rosenkavalier“ und in der Titelrolle in „Anna Karenina“, in Arthur Schnitzlers „Einsamer Weg“, „Im Spiel der Sommerlüfte“ und als Genia in „Das weite Land“, sowie in Doderers „Dämonen“ und Ibsens „John Gabriel Borkman“ zu sehen.

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