Klaus Pohl

(c) Jim Rakete

Biographie

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezeichnete ihn in einem Artikel anlässlich seines 70. Geburtstags, den er in diesem Jahr beging, als Alleskönner unter den großen Theaterpersönlichkeiten:  Klaus Pohl ist gefeierter Mime, viel gespielter Bühnenautor und erfolgreicher Schriftsteller. „Schreiben, Spielen, Inszenieren“, das alles gehört für Klaus Pohl zusammen.
Geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber, war er nach seiner Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin Schauspieler, u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Thalia Theater Hamburg und am Schauspielhaus Zürich. Seit 2000 ist er Mitglied des Burgtheaters, wo er u.a. als Max in Schnitzlers "Anatol , in der Uraufführung von Gert Jonkes "Chorphantasie", in "Nathan der Weise" oder Jon Fosses "Schlaf" zu sehen war. Sein erstes Theaterstück, „Da nahm der Himmel auch die Frau“, wurde 1979 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. 1984 wurde er in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Dramatiker des Jahres gewählt. Für „Das Alte Land“ erhielt er 1985 den Mühlheimer Dramatikerpreis. 1987 wurde er mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und 1990 mit dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet. Neben Stücken schrieb er außerdem Drehbücher, Hörspiele und Essays und arbeitete weiterhin als Schauspieler, seit 1980 auch als Regisseur. Er lebt in Wien und New York.

Klaus Pohls wird auch aus seinem 2021 erschienenen Roman „Sein oder Nichtsein“ (Verlag Galiani Berlin) lesen. Dieser erzählt von der Entstehung von Peter Zadeks "Hamlet"-Produktion am Wiener Burgtheater 1999, in der er selbst den "Horatio“ spielte. Der Roman hat die Kritikerwelt zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Vor der Veröffentlichung hat ihn Pohl als Hörbuch eingelesen und erhielt dafür den Therese-Giehse-Preis.
Klaus Pohl im Gespräch mit Maria Happel
am Freitag, 8. Juli 2022 um 19:30

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